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Synagogen in Düsseldorf
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Die Dusseldorfer judische Gemeinde kann auf eine gut dreihundertjährige Geschichte zuruckblicken. Sie war - bis zu dem tiefen Einschnitt, den der Beginn der Naziherrschaft im Jahr 1933 signalisiert - im wesentlichen eine Erfolgsgeschichte, die zugleich ein integraler Bestandteil der Dusseldorfer Stadtgeschichte ist. Das lässt sich nicht zuletzt auch an der Geschichte der Synagogen ablesen. Stets beseelte das Vertrauen in die Zukunft, das Vertrauen in die Landesfursten, später in den Rechtsstaat ihre Erbauer. Der Unrechtsstaat der Nazis entzog diesem Vertrauen fur immer, so schien es, den Boden. Ihren wohl nach außen hin sichtbarsten Ausdruck fand die NS-Judenpolitik in Dusseldorf während und nach der Pogromnacht vom November 1938, als die große Synagoge in der Kasernenstraße zerstört und später abgerissen wurde. Auch dieses ist ein Teil der Stadtgeschichte, den dieser Band dokumentiert. Und dennoch: Auch danach fanden sich Dusseldorfer Juden wieder zum Gottesdienst zusammen - bis zum Ende der Gemeinde. Und auch nach der Befreiung wurde die Geschichte der Dusseldorfer Synagogen fortgeschrieben. Zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome und 55 Jahre nach dem Bau der ´´neuen´´ Dusseldorfer Synagoge in der Zietenstraße legt die Mahn- und Gedenkstätte zusammen mit der Judischen Gemeinde diesen Überblick vor.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Der Rabbi von Bacherach, 2 Audio-CDs
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Rainer Schepper, der am 9. November 1938 als Elfjähriger die Synagogen in Münster und Burgsteinfurt brennen sah und Augenzeuge der Zertrümmerung jüdischer Wohnungen und Geschäfte sowie der Schändung des jüdischen Friedhofs am Bagno in Burgsteinfurt wurde, möchte mit der rezitorischen Gestaltung von Heinrich Heines Novellenfragment ´´Der Rabbi von Bacherach´´ ein Zeichen der Mahnung setzen. Dieser Text legt die eigentlichen geistigen Wurzeln des heutigen rechtsradikalen Antijudaismus (begriffsverwirrend Antisemitismus genannt) offen. Heinrich Heine, aus Düsseldorf gebürtig, begann die historische Erzählung 1824 in Berlin und vollendete sie 1840 aus Anlaß der damaligen Judenverfolgungen in Damaskus. Er hoffte, daß sie ein Quellenwerk für jüdische Geschichte werde. Der Schluß ging leider schon zu Heines Lebzeiten verloren.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Als die Juden nach Deutschland flohen
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Deutschland nach 1945 - jüdisches Leben im Land der Täter Wer weiß schon, dass nach dem Zweiten Weltkrieg 300.000 Juden nach Deutschland flohen und als Überlebende der Schoah in DP-Lagern (für ´´Displaced Persons´´, also Entwurzelte, Staatenlose) unter dem Schutz der Alliierten ein neues Leben begannen? 1946/47 flüchteten, ausgelöst durch antisemitische Exzesse, 300.000 osteuropäische Juden, besonders aus Polen, ausgerechnet ins Land der Täter. Vor neuer Verfolgung retteten sie sich zumeist in die amerikanische Zone. Die DPs kamen keineswegs, um hier auf Dauer zu bleiben, sondern glaubten sich nur auf der Durchreise nach Palästina. Ein großer Teil zog schließlich nach der Staatsgründung Israels 1948 dorthin weiter, viele auch in die USA. Das Camp Föhrenwald als letztes der weit über hundert DP-Lager schloss erst Anfang 1957. Der rote Faden des Buches ist das Schicksal der Lea Waks. In Lodz geboren, überlebte sie das dortige Ghetto. 1946 verließ sie Polen mit ihrer Familie panikartig. Zunächst lebte Lea im DP-Lager Ziegenhain in Hessen, dann mit ihrem Mann Aron und zwei Söhnen in verschiedenen Camps. Diese Lager wurden in Selbstverwaltung geführt, mit allen Elementen traditionellen osteuropäischen Judentums, Synagogen, Schulen, Ausbildungsstätten, Theatern - eben jene Schtetl-Kultur, die Joseph Roth so meisterlich beschrieben hat. Für die Familie Waks dauerte die Lagerzeit allerdings ein ganzes Jahrzehnt. 1957 nahm sie die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf auf, wo sie drei Jahrzehnte als Textilkaufleute lebten.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Ich blieb zurück
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Karla Wolff, geb. Grabowski, wird 1928 in Breslau als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters geboren. Zwischen 1933 und 1945 erlebt sie unmittelbar die Verfolgung und Ermordung der Breslauer Juden; ihr Vater studiert an der Kantorenschule in Berlin und ist zwischen 1941 und 1943 einer der Kantoren der Storch-Synagoge in Breslau. Als Aushilfskraft im Jüdischen Altenheim begleitet sie die zur Deportation bestimmten Menschen zu den Sammelstellen, arbeitet auf der Krankenstation für die noch in Breslau lebenden ´´Mischehen´´ sowie auf dem Jüdischen Friedhof Cosel bei der Bestattung der Toten aus den umliegenden Zwangsarbeitslagern. In den letzten Monaten versteckt sie sich zusammen mit ihrem Vater bis zur Eroberung der Stadt durch die Rote Armee. Karla Wolff ist 1945 gezwungen, Breslau zu verlassen; über die Stationen Erfurt, Friedland und Fulda emigriert sie 1947 nach Palästina und gründet hier eine eigene Familie. Ihre Eltern wandern zunächst in die USA aus und kehren einige Jahre später nach Deutschland zurück. Der Vater amtiert über 20 Jahre als Kantor und Religionslehrer in Düsseldorf. Heute lebt Karla Wolff mit ihrem Mann in Naharija, Israel. Ihre Erinnerungen ´´Ich blieb zurück´´ wurden erstmals 1990 veröffentlicht und erscheinen nun überarbeitet und durch zusätzliche Bilder ergänzt in einer Neuausgabe.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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